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KAPADOKIEN

 INFORMATION

Kappadokien ist  weltweit die einzigartige  Erosionslandschaft im Herzen der Turkei. Enge Schluchten, skurrile Felsformationen,  antike Hohlensiedlungen unterhalb der weiten anatolischen Steppe, sowie unzahlige in den Fels gehauene  Kirchen und Kloster der ersten Christen, ausgestattet mit kostbaren Fresken und auf schmalen Eselspfaden zu entdecken, erwarten den Besucher.
 
Kappadokien, das ist die historische Bezeichnung fur jene Landschaft in Zentralanatolien, die die heutigen Provinzen Nevsehir, Kirsehir, Kayseri, Nigde und Aksaray umfasst. Der Name soll persischen Ursprungs sein und "Land der Pferde" bedeuten. Kappadokien ist mit seinen vielfaltigen Naturwundern eine der interessantesten Landschaften und Touristenattraktionen der Turkei.

Kappadokien ist eine Vulkanlandschaft und umfasst die Vulkane Hasan Dagi und Erciyes. Wer die Natur liebt, sollte den Nationalpark Goreme besuchen. Hier befinden sich kegelartige Behausungen, die noch aus der Zeit des Mittelalters stammen und, so wird vermutet, von einer christlichen Minderheit genutzt wurde. 

Im fruhen Christentum war Caesarea ein wichtiger Bischofssitz. In der Kirchengeschichte sind die drei kappadokischen Vater bekannt, die aus dieser Gegend stammten und uberwiegend dort lebten. Kappadokien war eines der wichtigsten fruhchristlichen Zentren. 

Was die Geschichte von Kappadokien anbelangt, haben Forscher festgestellt, dass bereits 6.500 vor Christus Siedler in diesem Gebiet gelebt haben. Schon fruh wurde hier Getreide auf dem fruchtbaren Boden angepflanzt. Genutzt wurde die Landschaft von verschiedenen Volkern, so beispielsweise durch die indogermanischen Hethiter, die Phryger, die Lyder, die Meder und die Perser. 

Wegen dieser regen Kulturgeschichte und den atemberaubenden Landschaftsformationen wurde die Region 1985 von der UNESCO als Weltkulturerbe und Weltnaturerbe unter Schutz gestellt.